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01.07.2010
Parodontitis kann Sepsis auslösen
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03.06.2010
Zusammenhänge zwischen Zahngesundheit und Krebsrisiko
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20.05.2010
Wechselwirkungen zwischen Diabetes und Zahngesundheit
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Deutsche Parodontose Hilfe e.V. Herne
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Folgeerkrankungen

Gibt es das Parodontitis-Gen?
Immer wieder trifft der parodontologisch-tätige Zahnarzt auf Patienten, die trotz optimaler Mundhygiene und einer geringen Belastung mit parodontal-pathogenen Keimen, einen überdurchschnittlich starken Abbau des Kieferknochens aufweisen. Konventionelle Therapieformen, wie beispielsweise die Reinigung der Zahnfleischtaschen, etc schlagen hier erfahrungsgemäß oft fehl. Die Patienten zweifeln dann häufig an der Kompetenz des Behandlers.

Überproduktion eines entzündungsermittelnden Botenstoffes Internationale Studien konnten nachweisen, dass diese Patienten einen genetischen Defekt in einer Komponente des Immunsystems haben. Dieser führt, bei bakterieller Belastung, zur Überproduktion eines entzündungsvermittelnden Botenstoffes (Interleukin 1).

Diese Überproduktion findet immer dann statt, wenn z.B. in den Zahnfleischtaschen besonders viele Bakterienablagerungen vorhanden sind: Es kommt zu heftigen Zahnfleischentzündungen.

Da dieser genetische Defekt nicht therapierbar ist, müssen diese Patienten besonders intensiv betreut werden. Das Ziel der Behandlung besteht darin, die bakterielle Belastung mit Parodontosebakterien durch eine intensive Behandlung und regelmäßige Prophylaxesitzungen so gering wie möglich zu halten. Diese Patienten neigen übrigens, nicht nur im Rahmen des Zahnfleisches zu Entzündungen sondern auch z.B. im Bereich der Muskulatur, der Gelenke und des Darms.

Ratschlag ParodontoseDPH-Rat:
Lassen Sie durch Ihren Zahnarzt Ihr Parodontitis-Risiko bestimmen und ggf. einen Gentest durchführen.