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Deutsche Parodontose Hilfe e.V. Herne
Schulstr. 26 / D-44623 Herne
Tel. 0 23 23 / 96 59 05
Fax 0 23 23 / 58 65 5
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Schrift:  |
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News
10.10.2007
Parodontitis-Behandlung als Schutz vor frühem
Tod
Bei Menschen mit Parodontitis besteht ein um 20 - 40 % höheres Risiko
für Herz-/Gefäßerkrankung als bei nicht an Parodontitis
Erkrankten. Der Zusammenhang zwischen Parodontitis und Schlaganfall ist
am deutlichsten.
Björn Klinge, Professor für Parodontologie am
Karolinska-Institut in Stockholm hat festgestellt, dass Parodontitis-Patienten
einen höheren Cholesterin-Spiegel sowohl total, als auch speziell im
Hinblick auf das "gefährliche" LDL, bei gleichzeitigem niedrigen
Wert an "gutem" HDL aufweisen. Bei Behandlung der Parodontitis
verändern sich diese Werte positiv, gleichzeitig vermindern sich gewisse
serologische Entzündungsmarker und Marker für Herz-Gefäßerkrankungen.
Das Risiko für einen frühzeitigen Tod erhöht sich umso mehr,
je weniger Zähne ein Patient hat und je schwerer seine Parodontitis
ist.
Dr. Anders Holmlund, Parodontologe an der Klinik in Gävle (Schweden),
konnte in einer neuesten Studie belegen, dass bei Patienten zwischen dem
40. und 59. Lebensjahr, die an Herz-/Gefäßerkrankungen leiden,
ein Zusammenhang zwischen dem Schweregrad der Parodontitis besteht. Dieser
Zusammenhang verstärkt sich bei Patienten mit Herzinfarkt. Am stärksten
und frappierendsten war lt. Holmlund der Zusammenhang zwischen Tod und der
Anzahl der fehlenden Zähne.
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